Die Stimme des Herrn

Title Die Stimme des Herrn
Roman
Original title Głos pana
Author Stanislaw Lem; a.d.Poln.v. Roswitha Buschmann
Publication Insel
Size 280p
Language GER GER
ISBN 3458048871
Topics Polish fiction--Science fiction--Translated into German
Alien encounters--Fiction
Communication--Philosophy
Polish fiction--Philosophical
Notes Der fiktive Verfasser des Romans (vorgeblich ein unvollendet hinterlassenes Manuskript), ein US-amerikanischer Professor namens Peter E. Hogarth, seines Zeichens genialer Mathematiker, schildert seine Erfahrungen und Gedanken aus der Zeit seiner Teilnahme am fiktiven Master’s Voice-Projekt (MAVO), das sich im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts mit der Entschlüsselung eines geheimnisvollen, beständig wiederholten Neutrino-Signals befasst. Die beständige Wiederholung des Signals gibt zu der Vermutung Anlass, dass es von intelligenten Wesen generiert worden sein muss – überlegenen Außerirdischen oder, wie einige Projektteilnehmer scherzen, dem Herrn selbst (daher der Name Stimme des Herrn). Im Laufe der Untersuchungen werden einige eher geringfügige Entdeckungen gemacht. So beweist Hogarth, dass das Signal ein „Kreisphänomen“ oder die Beschreibung eines „Kreisprozesses“ darstellt. Daraufhin vermuten die Forscher, dass das Signal einen lebendigen Organismus beschreiben könnte, und es gelingt, auf Basis der Information aus einem Bruchstück des Signals eine gallertartige Substanz herzustellen (genannt „Froschlaich“ oder „Herr der Fliegen“), die auf „bestimmte Reize“ reagiert und durch kalte Kernfusion Energie erzeugt, aber keinen biologischen Stoffwechsel besitzt. Auf diese Substanz gerichtet hat das Signal die Eigenschaft, in diesem die Entstehung von Aminosäuren zu fördern – wollen die geheimnisvollen Außerirdischen also die Entstehung von Leben auf fremden Himmelskörpern fördern? Schließlich stellt sich heraus, dass man mithilfe des Signals eine furchtbare Waffe bauen könnte. Der Erzähler und einer seiner engen Freunde beim Projekt entdecken dies, halten es jedoch zunächst geheim, um selbst weiter nachzuforschen (dass diese Eigenschaft des Signals früher oder später auch von anderen entdeckt wird, ist ihnen zu jeder Zeit klar.) Es stellt sich heraus, dass der Bau einer solchen Waffe nur theoretisch möglich ist, für eine Verwirklichung jedoch unüberwindbare „Sicherungen“ in den Sternen-Code eingefügt sind. Wollten die Außerirdischen sicherstellen, dass, sollte ihr Signal von einer unreifen, noch kriegerischen Zivilisation aufgefangen werden, diese es nicht würde benutzen können? [wikipedia]
G 833 s
LEM 19
43149
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