Die Selbstorganisation des Universums

Title Die Selbstorganisation des Universums
vom Urknall zum menschlichen Geist
Author Erich Jantsch; m.e.Vorw.v. Paul Feyerabend
Publication Dt. Taschenb.Verl.
Size 461p
Language GER GER
ISBN 3423043970
Topics Cosmogony
Self-organizing systems
Philosophy of nature
Evolution (Biology)--Philosophy
Systems theory
Notes Dieses Buch beeinflusste viele namhafte Autoren diverser Fachgebiete (u. a. Ken Wilber) und bot erstmals ein zusammenhängendes Verständnis des Holismus, der Koevolution und der Selbstorganisation als treibende, kreative Kräfte der Evolution. Durch sein konsequent evolutorisches Weltbild, das - wie der Untertitel schon sagt - immerhin vom Urknall bis zur Bildung des menschlichen Geistes reicht, versuchte er auf der Basis der Selbstorganisation von komplexen Systemen einen „Gesamtsinn“ in der Entwicklung des Universums auf rein wissenschaftlicher Basis zu erkennen. Damit wollte er sich beispielsweise von Jacques Monods „sinnleerer Welt“ ausdrücklich distanzieren. In dem Buch Zufall und Notwendigkeit zieht Monod folgendes Fazit aus seinen Forschungen zur Genetik: „Wenn er diese Botschaft in ihrer vollen Bedeutung aufnimmt, dann muss der Mensch […] seine totale Verlassenheit, seine radikale Fremdheit erkennen. Er weiß nun, dass er seinen Platz wie ein Zigeuner am Rande des Universums hat, das für seine Musik taub ist und gleichgültig gegen seine Hoffnungen, Leiden oder Verbrechen. Der Mensch ist in der teilnahmslosen Unermesslichkeit des Universums allein, aus dem er zufällig hervortrat.“ Als das Buch von Jantsch erschien, war es das erste seiner Art, in dem die damals ganz neuen Theorien der Selbstorganisation (u. a. von Prigogine und Hermann Haken) als neues Paradigma der Wissenschaft im Zusammenhang mit einer neuen evolutorischen Kosmologie und Philosophie dargestellt wurden. [wikipedia]
G 113.8
JANT 19
41819
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